woschdog, zu hochdeutsch Waschtag, widmet sich der gnadenlosen Poesie im Wiener Dialekt, verpackt in eine bisher ungehörte Mischform aus Downtempo, Pop, Jazz und Electronic.


Ingrid Langs Texte zeichnen urpersönliche Zustandsbilder und Beobachtungen. Die verzerrten Zitherlinien von Karl Stirner kreieren im Zusammenspiel mit den Synth-Flächen und -bässen von Sebastian Seidl ihre eigene klangliche Ästhetik jenseits herkömmlicher Hörgewohnheiten. Mit seinem kostbar minimalistischen Schlagzeugspiel schafft Johannes Wakolbinger ein rhythmisches Fundament, das den Texten genug Platz zum Atmen lässt, ohne auf Groove und Drive zu verzichten.


Das im Oktober 2021 in langjähriger Zusammenarbeit fertiggestellte Debütalbum foin wartet nun mit 9 Originalen auf. Stilistisch wagt sich woschdog - nicht zuletzt durch die einzigartige Instrumentierung-  in neue Gefilde. Zwischen 45 und 90 BPM, Liebeslied und Abgesang, zwischen Flug und Fall, Electronic, Jazz und Pop, Tristesse und Ekstase beschreibt jedes einzelne Lied auf diesem von Sebastian Seidl produziertem Album den Versuch eines Genau-Hinschauens  -  unverblümt und poetisch.


 Auf Initiative von Karl Stirner, wurde die Band 2017 ursprünglich als Trio mit Sebastian Seidl und Ingrid Lang gegründet. Nach gemeinsamer Arbeit an eigenen Songs und des eigenen Sounds kristallisierte sich mit der Zeit die Notwendigkeit eines akustischen Schlagzeuges heraus. Die ideale Lösung fand sich in der Zusammenarbeit mit Johannes Wakolbinger. Nach zweijähriger gemeinsamer Arbeit trug die Band ihre Ideen ins Studio von Sixtus Preiss.                                    

    



Ingrid Lang /Vocals            

Sebastian Seidl /Rhodes, Synths           

Karl Stirner /Zither            

Johannes Wakolbinger /Drums


© Marcel Köhler